Ausstellung no13 // 02.11. – 14.12.

Michela Benedan I Susanne Wurlitzer
Malerei I Collage I Skulptur

Die 13. Ausstellung der Galerie vereinte zwei eigenständige, markante Handschriften, die ohne handwerkliche Versiertheit undenkbar wären. Die beiden jungen Künstlerinnen, Michela Benedan (Halle, Saale) und Susanne Wurlitzer (Leipzig), zeigten neueste Positionen.

Michela Benedan bezeichnet ihr künstlerisches Schaffen als Arbeit gegen die Erwartung. Dass nie etwas genau so wird, wie wir es uns vorstellen, sei das Reizvolle. Ausdruck dessen ist auch die Gruppe von Arbeiten „Vorübergehend unterbrochen“, mit der die Künstlerin die Verformung der Strukturen im Ofen provoziert, indem sie instabile Formen baut, einige Verbindungen der Gitter auslässt und Teile schräg brennt. Das Fragment und das Unvollendete faszinieren Benedan – Lücken und Leerstellen bilden die Materie ihrer Objekte. Es entsteht eine innere Architektur, die durch unerwartete Bewegungen und schwebende Zustände charakterisiert ist.

Vita
lebt und arbeitet in Halle (Saale)
2012 – 2017 Diplom Bildende Künste (Keramik), Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle
2007 – 2011 Diplom Bildende Künste (Malerei), Accademia di Belle Arti di Brera, Milano
2009 – 2010 Erasmus (Grafik), Hochschule für Bildende Künste Dresden
1988 geboren in Cernusco sul Naviglio, Italien

Ausstellungen und Wettbewerbe (Auswahl)                                                     
2018 Parcours 2018. Diplome der Kunst, Halle, Burg Galerie im Volkspark
2018 Richard Bampi Preis, Fürstenberg, Museum Schloss Fürstenberg
2017 Open to art 2nd edition – finalist exhibition, Milano, Officine Saffi Production Prize Fab Lab
2015 III International Ceramic Triennale, Ljubljana, National Museum, Slovenia                                

____________________________________________________________

Als Ausgangspunkt ihrer aktuellen Arbeiten dienen Susanne Wurlitzer reale, technisierte Landschaftseindrücke, Polargebiete, die sich im Zuge des malerischen Prozesses zu fiktiven Orten zwischen Naturgewalt und menschlicher Beherrschung entwickeln. Immer wieder finden sich Forschungsstationen und phantastische, architektonische Brüche in ihren Werken. Wurlitzer folgt den Forschern auf eine Entdeckungsreise in die Isolation fernab der Zivilisation. Eine neue Serie von Papiercollagen und Malereien nehmen den Betrachter mit in diese hybriden Welten.

Vita
lebt und arbeitet in Leipzig
2010 – 2011 Lehrtätigkeit Abendakademie, Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
2011 Abschluss als Meisterschülerstudium
2009 – 2011 Meisterschülerin bei Prof. Thomas M. Müller
2009 Diplom
2008 Kurzzeitstipendium „Dialog der Kulturen“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung für Murmansk
2006 DAAD-Kurzzeitstipendium „Hiwar Fanni“, Kairo
2006 E.O.Plauen Nachwuchspreis
2003 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig (bei Prof. Thomas M. Müller)
1983 geboren in Greifswald

Ausstellungen und Wettbewerbe (Auswahl)
 
2018               Nach dem Bild ist vor dem Bild, FAK, Zwickau
                        Ostsee – Inspirationen, Galerie Kühl, Dresden
2017                Formation 7 – 1. Akt, HATZ, Museum der bildenden Künste, Leipzig
                        Sebastian Hempel, Stephanie Marx, Susanne Wurlitzer, Galerie Kühl, Dresden
                        Die Handzeichnung als ursprünglichstes Unikat, Galerie Kühl, Dresden
                        Auftakt, Herbstrundgang 2017, Baumwollspinnerei Leipzig
2016                we will see, konnektor – Forum für Künste e.V., Hannover
2015                Etage, Galerie Leuenroth, Frankfurt/Main
                        Kunstboulevard, Kunstverein Steglitz-Zehlendorf, Berlin
                        Neue Wirklichkeit, mit Christiane Wachter, Galerie Irrgang, Berlin (E)
                        37. internationale Hollfelder Kunstausstellung 2015, Hollfeld