Finissage *** X-Mas-Party // no8 // 15.12. // 19 Uhr // Ruth Habermehl & Ulrike Theusner

Wir laden herzlich zur Finissage der achten Ausstellung in die Galerie ff15 mit Arbeiten von Ruth Habermehl und Ulrike Theusner ein. Zu sehen sind serielle Radierungen, Malerei und Streichholzschachtel-Collagen der Weimarerin Ulrike Theusner sowie neueste Collagen von Ruth Habermehl. Tauchen Sie bei Glühwein und einer Kuchenbar in unseren grotesk-mystischen Assoziationsraum ein.

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RUTH HABERMEHL

lebt und arbeitet in Leipzig
2014 Lehrtätigkeit an der 17. Internationalen Dresdner Sommerakademie für Bildende Kunst
2000 Preis der 7. Leipziger Jahresausstellung
1999 – 2001 Referendariat in Halle / Saale, Zweites Staatsexamen
1989 – 1996 Studium der Bildenden Kunst und der Geographie an der Akademie für Bildende Künste, an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz
1969 geboren in Landau / Pfalz

Einzelausstellungen (Auswahl)
2015 Das unbekannte Dritte, Malerei, Collage, Up Art Galerie für zeitgenössische Kunst, Neustadt a.d. Weinstraße
2015 Neumond, Collagen, Museum Edenkoben / Pf.
2013 Blick zurück auf morgen, Collagen, Josef Filipp Galerie, Leipzig
2013 OHANA, Performative Skulptur im öffentl. Raum, Richard Wagner Hain, Leipzig

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2017 Material Girls,UPART CONTEMPORARY, Neustadt a.d. Weinstraße
2017 V POHYBU / IN DER BEWEGUNG, Velká ryba, Ústí nad Labem, Tschechien
2016 Collagen, C-Prints, Nacht der Kunst, Leipzig
2016 Alles im Fluss, UPART CONTEMPORARY, Neustadt a.d. Weinstraße
2014 Tandemgeflüster, Ein künstlerisches Austauschprojekt, RWE-Tower, Dortmund
2014 saxonia paper II, Zeichnung in Sachsen, Arbeiten auf und mit Papier, KUNSTHALLE der Sparkasse Leipzig, Leipzig
2014 Dozentenausstellung der 17. Internationalen Dresdner Sommerakademie, Motorenhalle, Dresden
2014 Glück, St.Theodor, Köln / Vingst

„Die Collage ist eine künstlerische Schnittstelle, in der unterschiedliche Welten aufeinander treffen. Mit dieser Technik habe ich ein probates Mittel der Wirklichkeitskonstruktion in der Hand – besonders in unserem medial übersättigten Alltag. Bildvorlagen aus fotografischem Material werden auseinander geschnitten, neu kombiniert und klassisch auf Papier und Karton aufgeklebt. Das geklebte Bild wird oft noch durch Malerei ergänzt, erweitert und verfremdet.  Absurde Situationen entstehen, Dinge erscheinen urplötzlich fremd und andersartig – neue ästhetische Erfahrungsräume öffnen sich.“ (Ruth Habermehl)

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ULRIKE THEUSNER

lebt und arbeitet in Weimar und Berlin
2013 Grafik Preis der Ilsetraud Glock-Grabe Stiftung
2011 Arbeitsstipendium des Landes Thüringen für Bildende Kunst „Art Regio“
2010 1. Preis der European Contemporary Print Triennial Toulouse, Frankreich
2002 – 2008 Studium der Freien Kunst an der Bauhaus Universität Weimar und Villa Arson Nizza, Frankreich
1982 geboren in Frankfurt / Oder

Einzelausstellungen (Auswahl)
2017 The Best of all Possible Worlds, ACC Galerie Weimar
2016 Gasping Society, Angermuseum Erfurt
2016 A Rake´s Progress, Galerie Richter Lütjenburg
2014 A Rake´s Progress, Galerie Rothamel Erfurt
2013 The New York Diaries, Galerie Rothamel Frankfurt
2013 Secret Society, Chvalrous Cantaloup Commune , Shanghai

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2017 Der Kampf, Galerie Rothamel Frankfurt
2016 BAUHAUS MADE, Collaboration mit Anne Gorke, Galerie Raab Berlin
2016 Welcome to Paradise, Galerie Rothamel Frankfurt
2016 Roasted, Lodge Gallery New York
2015 Spectrum One, Galerie Eigenheim Berlin
2015 Recommended By, easy Upstream, Reflektor M München
2015 Alterity, The Lodge Gallery New York
2014 Les Fleurs du Mal, The Lodge Gallery New York
2014 Hrönir – BFP Creative, New York

„Theusner gibt ihre Porträts am liebsten in Mischtechniken, sie arbeitet mit Acrylfarben, Pastellkreiden, Tusche und natürlich dem Zeichenstift. Etwas Sketchartiges, Alfrescohaftes ist allen Werken gemein; gerade das verleiht ihnen ihre stupende Vitalität. Dieser Eindruck hat nicht zuletzt mit der Arbeitsweise der Künstlerin zu tun: „Ich mag es, auf Papier zu arbeiten, weil es einen zwingt, schnell zu sein“, sagt sie. Diese spontanen Entwürfe arbeitet sie dann jedoch in oft wochen-, ja monatelangen Prozessen aus; das verleiht ihnen ihre hintergründige Reflektiertheit, die zudem eine gewisse Typenhaftigkeit generiert. […] Damit gesteht Ulrike Theusner freimütig ihre Affinität zu expressionistischen Altvorderen ein, wie sie sich etwa an der Großherzoglichen Kunstschule Weimar haben ausbilden lassen. (Wolfgang Hirsch, 10.11.16, TLZ/ TA)